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KGS-Studie – Laseroperation ersetzt die Brille nur bedingt

Etwa 22 Prozent der Brillenträger in Deutschland würden eine Laseroperation zur Verbesserung ihrer Sehkraft durchführen lassen, auch wenn sie die Kosten in Höhe von 1250 bis 2000 Euro pro Auge selbst zahlen müssten.

57 Prozent sagen dagegen klar: „Würde ich nicht machen lassen“. Fast jeder Fünfte ist unentschieden. Diese Umfrageergebnisse veröffentlichte das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Köln. Danach ist das Interesse an einer Laseroperation am Auge bei Frauen überdurchschnittlich groß (Frauen: 23 Prozent, Männer: 20 Prozent). Insbesondere jedoch gilt dies für junge Brillenträger (16- bis 29-Jährige: 31 Prozent).

Unter den 1307 befragten Brillenträgern der Studie waren zwei Prozent, die in den letzten Jahren schon eine Laseroperation an ihren Augen durchführen ließen. Von diesen 26 Personen mit Operationserfahrung berichtete allerdings kein einziger, dass er oder sie jetzt ganz auf das Tragen einer Brille verzichten könne. Augenoperationen nach dem heute üblichen LASIK-Verfahren (Abkürzung für `Laser in situ Keratomileusis´ – ein Verfahren zum Ausgleich der Kurzsichtigkeit und anderer Fehlsichtigkeiten mittels Laserchirurgie) sind zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) bis maximal – 10 Dioptrien und der Übersichtigkeit (Weitsichtigkeit, Hyperopie) bis + 3 Dioptrien geeignet. Eine begleitende Hornhautverkrümmung kann in beiden Fällen mit korrigiert werden.

Es gilt, dass die LASIK umso genauer ist, je geringer die entsprechende Fehlsichtigkeit ist. Bei einer Kurzsichtigkeit ab etwa -5 Dioptrien nimmt die Genauigkeit der LASIK jedoch ab und es kommt zu einer Einschränkung des Sehvermögens bei Dämmerung und in der Nacht.